Emmaus – gemeinsam unterwegs

Unterwegs im Auftrag des HERRN – das ist seit jeher charakteristisch für die Kirche. Jesus Christus hat die Seinen in die Welt gesandt, um Gottes Liebe bekannt zu machen und zu verbreiten. Dieser Auftrag ist nach wie vor aktuell. Um diesem Auftrag angesichts geänderter Lebensbedingungen als Kirche weiterhin bzw. wieder neu gerecht werden zu können, hat unsere Kirche zum Jahresbeginn neue Strukturen umgesetzt.

Als Menschen des 21. Jahrhunderts leben wir individualisierter, setzen eigene Prioritäten, sind mobiler und flexibler in unserer Lebensgestaltung und denken unsere Lebenswirklichkeit in einem größeren geographischen Rahmen. Das wirkt sich natürlich auch auf unser Christ- und Kirche-Sein aus. Darum wird es Zeit für einen größeren Rahmen mit neuen Möglichkeiten der Vernetzung und Gestaltung.

Für die Umsetzung orientieren wir uns an einem biblischen Vorbild, nämlich an den beiden Jüngern, die nach Jesu Kreuzigung auf dem Weg nach Emmaus, einem Dorf in der Nähe von Jerusalem, waren. Sie erlebten die Dynamik des Glaubens: Aus dem anfänglichen „Sie blieben traurig stehen“ (Lk 24,17) wurde „Sie standen auf zu derselben Stunde“, um den Menschen in ihrer Umgebung von ihrer Begegnung mit Jesus zu erzählen (Lk 24,32-35).

Emmaus – gemeinsam unterwegs. Miteinander und mit Jesus. Das bisherige Hammerbrücker Patrozinium soll aufgrund seiner inhaltlichen Ausrichtung nun für unsere gemeinsame Region gelten, zu der die Gemeinden Bergen-Werda, Ellefeld, Falkenstein-Grünbach und Hammerbrücke gehören. Miteinander wollen wir die Wege gehen, auf die der HERR uns weist, um seine frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen. Der Gottesdienst am 5. Januar war dafür der feierliche Auftakt. Pfarrer Michael Goll wurde zum Pfarramtsleiter eingesetzt. Zukünftig sind folgende Mitarbeiter/innen im Verkündigungsdienst in der und für die Region gemeinsam unterwegs:
Neben Pfr. Goll im Pfarrdienst Pfrn. Ute Eismann, Pfr. Eckehard Graubner, Pfr. Jörg Grundmann und Pfrn. Dr. Mandy Rabe, in der Gemeindepädagogik Lutz Heidrich, Heidi Klinger, Hendrik Prüfer und Falk Schubert und in der Kirchenmusik Judith Döschner, Michaela Gerbeth, Frank Roßburg und Gilbrecht Schäl. Ein Verbundausschuss, dem jeweils zwei Vertreter/innen aus jedem Kirchenvorstand angehören, wird künftig die gemeindliche Zusammenarbeit koordinieren.

„Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“ (1. Petrus 4,10) Dieser Bibelvers steht über unserem nun geltenden Schwesterkirchvertrag. Beteiligen Sie sich mit Ihren Gaben, bringen Sie sich mit ein, beten Sie für unsere gemeinsame Zukunft – leben wir miteinander aus der Gnade Gottes!